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Sehr geehrte Leserinnen und Leser

Bewusstseinserweiternde Substanzen haben seit Anbeginn der Zivilisation die Menschen begleitet, und unsere Gesellschaft hat im Lauf der Zeit eine Fülle zusätzlicher "stoffungebundener" Abhängigkeiten entwickelt. Jedoch gilt die legale Droge Alkohol zusammen mit Nikotin immer noch als Suchtmittel Nummer eins, da sie einen weitreichenden Impact auf die Allgemeinheit ausübt. Ein fataler Aspekt ist dabei das Leid, welches Kinder von suchtkranken Eltern durchleben, und mit dessen Konsequenzen sie oft noch in ihrem Erwachsenenleben zu kämpfen haben. Sucht Schweiz schätzt, dass hierzulande rund 100‘000 Kinder und Jugendliche in Familien leben, die von der Alkoholabhängigkeit eines Elternteils betroffen sind. Die COA-Aktionswoche Anfang Februar 2019 will dazu beitragen, diesen Kindern eine Stimme zu geben. Ellen Ringier ist prominente Botschafterin der Aktionswoche.

Einige Länder aktivieren sich auf politischer Ebene. Beispielsweise Irland hat zur Eindämmung der Problemlast im letzten Oktober ein Gesetz verabschiedet, welches das Alkoholmarketing künftig wirksamer regulieren soll, siehe Hinweis in diesem Newsletter. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie wir meinen.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre
Lucile Ducarroz, Projektleiterin


Das aktuelle Medienecho

  • Drogen im Internet: Erste Bestandsaufnahme der Schweizer Situation.Mehr
  • Reportage zum Online-Drogenhandel in der Schweiz auf SFR. Video sehen
  • Rauschtrinken nimmt zu: "Wenn man jung ist und seine Grenzen testet" Video sehen
  • Veröffentlichung der neuen Geldspielverordnung: Der Bundesrat schwächt den Schutz der Spielerinnen und Spieler. Mehr
  • Abschaffung der Biersteuer scheitert in der Kommission. Mehr

Foto: ©SFR


Interview mit Gregor Burkhart: Suchtprävention will allen eine Chance geben
Aus der aktuellen Novemberausgabe unserer Gönnerzeitschrift Contact

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Wissenswerte Ergebnisse aus der Suchtforschung: Fetale Alkoholexposition

Während in der Schweiz die Mehrheit der Frauen während der Schwangerschaft keinen Alkohol trinkt, konsumiert etwa ein Drittel irgendwann in dieser Zeit Alkoholisches. "Fazit. ForschungsSpiegel von Sucht Schweiz" im SuchtMagazin 4|2018 befasst sich mit den möglichen Konsequenzen für das Ungeborene und zeigt auf, welche Massnahmen zur Verringerung der fetalen Alkoholexposition hilfreich sind. Interessiert Sie die Problematik?

Foto: ©fotolia


Mehr Regulierung - wünschenswert auch für die Schweiz!
Dass staatliche Regulierung des Alkoholmarketings zur Eindämmung der Problemlast unabdingbar ist, haben einige Länder jüngst erkannt, wie man am Beispiel Schottland und Grönland nachlesen kann. Auch in Irland wurde im letzten Oktober ein Gesetz verabschiedet, welches das Alkoholmarketing künftig wirksamer regulieren soll und dabei Alkoholkonsum zum Thema der öffentlichen Gesundheit macht. Weiterlesen auf der offiziellen Website AlcoholAction Ireland.




Suchtfachleute und andere Fachpersonen
können von einem neuen Handbuch profitieren: Das Manual gibt Hilfestellung beim Konzipieren und Bekanntmachen eines Kursangebots für suchtkranke Eltern und ihre 6- bis 12-jährigen Kinder.

Interessierte wenden sich direkt an Frau Sabine Dobler, Tel. 021 321 29 77, sdobler@suchtschweiz.ch.
Sie erhalten im Anschluss eine kostenlose PDF-Version via E-Mail
.



Alkohol, Geldspiel, Medikamente, Opioide:
Aktualisierungen auf "Zahlen und Fakten"


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